Baukultur ist eine Gemeinschaftsaufgabe zu deren Gelingen viele Akteure auf unterschiedlichsten Ebenen beitragen. Gestaltungsbeiräte sind hierfür ein wichtiges Instrument, um Baukultur im öffentlichen Diskurs, in den Verhandlungen zwischen öffentlicher Hand, privaten Investoren sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen zu verankern. Die Gestaltungskommission Dresden beispielsweise unterstützt als unabhängiges Sachverständigengremium durch fachlich kompetente Empfehlungen die städtische Verwaltung, Investoren und Planer bei der Gestaltung und Einschätzung städtebaulich bedeutsamer Vorhaben. Zu diesen stadtbildprägenden Vorhaben in Dresden zählt die Quartiersentwicklung „Dresden Lennépark“, insbesondere das geplante fünfzehnstöckige Hochhaus als städtebauliche Dominante am Lennéplatz. In der vergangenen Sitzung der Gestaltungskommission wurde die noch im Entwurf befindliche Fassadengestaltung des Hochhauses erstmalig vorgestellt und besprochen. Neben den hohen technischen Anforderungen an die Fassade eines Hochhauses sowie den bestehenden Verbindlichkeiten aus der Bauleitplanung gilt es, auch den Gestaltungsansprüchen des Dresdener Hochhausleitbilds gerecht zu werden. Dieses sieht eine Strukturierung der Fassade in Sockel, Mittelbau und oberen Abschluss vor sowie die Betonung der Vertikalen und die Fokussierung auf die Tektonik mittels Materialität und Farbgestaltung. Der vorgestellte Entwurf wurde in der Gestaltungskommission angeregt diskutiert. Im Ergebnis gibt es noch Optimierungspotentiale, um eine einvernehmliche und allen Interessen entsprechende Lösung zu generieren. Die dreiteilige Gliederung soll hierzu noch stärker herausgearbeitet werden. Dies gilt es im weiteren Planungsprozess in enger Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung, den zuständigen Behörden und der Gestaltungskommission sicherzustellen.

05/2022 Quartiersentwicklung „Dresden Lennépark“. Vorstellung Fassadenentwurf während der 31. Sitzung der Gestaltungskommission Dresden

Baukultur ist eine Gemeinschaftsaufgabe zu deren Gelingen viele Akteure auf unterschiedlichsten Ebenen beitragen. Gestaltungsbeiräte sind hierfür ein wichtiges Instrument, um Baukultur im öffentlichen Diskurs, in den Verhandlungen zwischen öffentlicher Hand, privaten Investoren sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen zu verankern.

Die Gestaltungskommission Dresden beispielsweise unterstützt als unabhängiges Sachverständigengremium durch fachlich kompetente Empfehlungen die städtische Verwaltung, Investoren und Planer bei der Gestaltung und Einschätzung städtebaulich bedeutsamer Vorhaben.

Zu diesen stadtbildprägenden Vorhaben in Dresden zählt die Quartiersentwicklung „Dresden Lennépark“, insbesondere das geplante fünfzehnstöckige Hochhaus als städtebauliche Dominante am Lennéplatz. In der vergangenen Sitzung der Gestaltungskommission wurde die noch im Entwurf befindliche Fassadengestaltung des Hochhauses erstmalig vorgestellt und besprochen.

Neben den hohen technischen Anforderungen an die Fassade eines Hochhauses sowie den bestehenden Verbindlichkeiten aus der Bauleitplanung gilt es, auch den Gestaltungsansprüchen des Dresdener Hochhausleitbilds gerecht zu werden. Dieses sieht eine Strukturierung der Fassade in Sockel, Mittelbau und oberen Abschluss vor sowie die Betonung der Vertikalen und die Fokussierung auf die Tektonik mittels Materialität und Farbgestaltung.

Der vorgestellte Entwurf wurde in der Gestaltungskommission angeregt diskutiert. Im Ergebnis gibt es noch Optimierungspotentiale, um eine einvernehmliche und allen Interessen entsprechende Lösung zu generieren. Die dreiteilige Gliederung soll hierzu noch stärker herausgearbeitet werden. Dies gilt es im weiteren Planungsprozess in enger Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung, den zuständigen Behörden und der Gestaltungskommission sicherzustellen.

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